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Klimaneutral Lebensmittel einkaufen in München

So kannst du CO2 beim Einkaufen in München sparen:

  • das Auto stehen lassen und zu Fuß oder mit dem Rad einkaufen
  • regionale/saisonale/ökologische Lebensmittel kaufen um Ressourcen zu schonen
  • auf vegetarische Ernähung achten und weniger tierische Produkte kaufen
  • Plastikfrei/verpackungsarm einkaufen um Herstellung und Entsorgung von Müll zu vermeiden
  • weniger Lebensmittel einkaufen / Lebensmittel retten

Zu Fuß oder mit dem Rad einkaufen

In München gibt es jede Menge Supermärkte in direkter Umgebung und auch das Angebot an Wochenmärkten ist nicht knapp (hier kannst du alle Wochenmärkte in München in der Übersicht finden).

Die Future Coop bietet hier außerdem eine ständig aktualisierte Übersicht/Karte mit „guten“ Einkaufsmöglichkeiten.

Dennoch stellt ihr euch mit Sicherheit die Frage, wie ihr einen Großeinkauf ohne Auto transportieren sollt. Wer selbst keinen Fahrradanhänger, stabile Fahrradtaschen oder ein Lastenrad zur Verfügung hat, kann sich hier in München eins ausleihen.

Bei Ebay Kleinanzeigen gibt es auch in München jederzeit günstig entsprechendes Equipment zu erwerben.

Regionale/saisonale/ökologische Lebensmittel kaufen

Klar, wer partout nicht auf Bananen verzichten möchte, kann natürlich lange warten, bis welche in Oberbayern wachsen. Aber bei den Grundnahrungsmitteln ist es kinderleicht, auf Regionalität und Saisonalität zu achten. Auch die Ökologie spielt eine wichtige Rolle, denn neben den Transportwegen vergößert der Pestizideinsatz und die Transportwege von Futtermitteln in der Tierzucht eine erhebliche Rolle. Daher: BIO kaufen!

Lokal/Regional

Beispiel: Milchprodukte. Ein kleiner Stempel auf der Verpackung verrät, ob die Milch aus MV (Mecklenburg-Vorpommern) oder BY (Bayern) kommt. Oft erkennt ihr (nicht nur bei der Milch) schon am Namen des Herstellers, ob er aus der Region kommt (Wolfra -> Wolfratshausen). Kleine Bio-Supermärkte achten bereits schon beim Sortiment auf eine regionale Zusammensetzung. Doch lasst euch nicht täuschen: Rewe beispielsweise zeichnet in München auch en französischen Weichkäse als „Aus der Region“ aus. Am Ende lohnt sich der Blick aufs Kleingedruckte. Nehmt euch beim nächsten Einkauf einfach ein bisschen mehr Zeit und sucht nach der regionalen Alternative.

Hier gibt es ein Verzeichnis mit Münchner Einkaufsgemeinschaften, die gemeinsam in der Region einkaufen.

Eine besondere Einkaufsgemeinschaft mit Schwerpunkt auf regionalen Erzeugnissen ist der Ökoesel (in Neuhausen/Nymphenburg) mit seinem Mitgliederladen. Hier spart ihr nicht nur CO2, sondern auch bares Geld.

Und dann gibt es natürlich auch noch die Ökokiste für euer Stadtviertel bzw. die sehr empfehlenswerte Kiste vom Kartoffelkombinat, denn die ist gleichzeitig auch noch…

Saisonal

Mit dem Utopia Saisonkalender habt ihr immer im Blick, was gerade „angesagt“ ist. Und wenn ihr aus Versehen im März mal doch zu den Erdbeeren greift, schaut lieber zweimal aufs Ettikett.

Ökologisch

Für die Herstellung von BIO-Lebensmitteln gelten strenge Vorschriften, die den Einsatz von Ressourcen reduzieren: Sei es bei der Herstellung von Futtermitteln oder dem Einsatz von Pestiziden. Unterm Strich produzieren Öko-Landwirte 15-20% weniger Treibhausgase.

Aber „BIO“ ist längst nicht alles, viel wichtiger ist es, auf eine vegetarische Ernährung zu achten und den Konsum von tierischen Produkten insgesamt zurückzufahren.

Weniger tierische Produkte kaufen

Vegane/Vegetarische Ernährung spart CO2 – aber warum ist das so? Dazu gibt es hier, hier und hier eine Menge Antworten. Klar, beim Fleisch leuchtet es jedem schnell ein – aber auch Milchprodukte benötigen eben viel Milch (besonders Butter). Prüft einfach für euch, wo ihr verzichten könnt und ob es ggf. pflanzliche Alternativen gibt.

Plastikfrei/Verpackungsarm einkaufen

Schwieriges Thema, insbesondere weil selbst der biologischste Biomarkt immer noch fast alles in Plastik verpackt – und dann benötigt man vor allem eines: Zeit. Für eilige macht Basic in München hier bereits gute Fortschritte mit Abfüllstationen, bevor man sich dann wie gewohnt ins Plastik-Gewimmel stürzt. Und dann gibt es noch ein paar plastikfreie Läden, vielleicht ja auch in deiner Nähe, z.B.:

Doch selbst, wer im konventionellen Supermarkt einkauft, kann mit dem richtigen Blick schon einiges an Verpackung sparen, nicht nur an der Gemüse- und Obstauslage, sondern auch an der Frischetheke (Dosen mitbringen) oder indem man einfach größere Gebinde kauft statt Kleinstmengen, die einzeln abgepackt sind.

Weniger Lebensmittel einkaufen / Lebensmittel retten

Genau – richtig gehört. Die beste Art CO2 zu sparen, ist natürlich auch hier: gar nicht erst einkaufen oder der Verschwendung in der Produktionskette entgegenzuwirken.

Lebensmittel retten

So richtig CO2 (und jede Menge Energie) sparen könnt ihr, indem ihr einfach Lebensmittel kauft, die ansonsten in den Müll gewandert wären. Der Grund ist einfach: Die Produktion von Nahrung (egal ob frisches Obst und Gemüse oder verarbeitete Produkte) kostet Energie, Fläche, Wasser, Maschineneinsatz usw. Je mehr Lebensmittel davon also in den Müll wandern und verschwendet werden, desto mehr Energie wird verschwendet.

Hier könnt ihr in München Lebensmittel retten:

  • Bestellt euch die ETEPETETE-Box mit krummem Gemüse
  • Als Geschäftskunden kommt eventuell Querfeld als BIO-Lieferant für euch infrage?

Keine Lust selbst zu kochen?

Bei TooGoodToGo könnt ihr nicht nur Reste in Restaurants der Umgebung „abstauen“, sondern auch bei vielen Supermärkten und auch Bäckereien gegen die Lebensmittelverschwendung zu kleinen Preisen zubereitete Gerichte „einkaufen“.

Lebensmittel teilen

Zudem solltet ihr damit anfangen, auch selbst weniger wegzuwerfen. Initiativen wie Foodsharing helfen dabei. Dort findet ihr nicht nur die Reste, die andere ansonsten womöglich weggeworfen hätten, sondern könnt auch selbst euren Überschuss anbieten.

Dieser Artikel bietet eine gute Übersicht über Apps, die dir helfen Lebensmittel zu retten.

 

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

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