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Klimaneutral (und fast kostenlos) Bücher lesen

Hier die Anleitung:

  1. Checke zunächst, ob deine lokale Bücherei mit Onleihe und/oder Overdrive kooperiert
  2. Hole dir einen Büchereiausweis – geht meist online und kostet in Berlin z.B. 10 Euro pro Jahr
  3. Kaufe dir einen gebrauchten Tolino E-Reader (alternativ kannst du die Bücher auch auf deinem Computer, Tablet oder Smartphone lesen)
  4. Lege eine Adobe-ID an und logge dich damit im Tolino ein („Meine Konten“ > „Adobe DRM“)
  5. Lade dir Bücher über Onleihe oder Overdrive herunter
  6. Falls noch nicht geschehen: wechsle zu „echtem“ Ökostrom, um deinen Tolino klimaneutral aufzuladen

 

Moment mal, sind E-Book-Reader nicht umweltschädlicher als Bücher?


Laut Quarks schafft der E-Book-Reader den „Break Even“ nach 24 Büchern, die auf Recyclingpapier gedruckt wurden. Zudem empfehlen wir hier den Kauf eines Gebrauchtgeräts. Ein solches findest du z.B. bei ReBuy, eBay oder bei Thalia.

Natürlich kannst du alternativ zu der oben beschriebenen Methode auch ein Buch physisch ausleihen in der Bücherei deiner Wahl. Auch das ist ziemlich klimafreundlich. Und es sei an dieser Stelle auch auf die vielen öffentlichen Bücherschränke hingewiesen, auf Neudeutsch auch Booksharing genannt. Unter OpenBookCase findest du eine Landkarte mit öffentlichen Bücherschränken. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch das Projekt BookCrossing. Was das ist? „BookCrossers registrieren ihre Bücher auf der Webseite, so dass jedes Buch eine eigene BCID (BookCrossingIDnumber) hat. Damit wird das Buch gekennzeichnet (handschriftlich, Etikett, wie auch immer). Anhand dieser Nummer kann derjenige, der ein freigelassenes Buch findet, auf www.bookcrossing.com nachschauen, wer das Buch freigelassen hat und wo es schon überall gewesen ist. Selber kann man auch noch einen Eintrag zu diesem Buch machen, so dass die anderen BookCrosser wissen, dass es dem Buch gutgeht. Nachdem man es dann gelesen hat (oder auch nicht), lässt man selber das Buch wieder frei. Das heißt z.B. in einer Kneipe, in der Bahn oder im Park liegen lassen, damit andere es finden können – oder an einen Freund oder Bekannten weitergeben.“ Quelle: bookcrossers.de

Foto: von Alex Loup / Unsplash

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